Präsentationen der Maturitätsarbeiten
Am Morgen vom Mittwoch, dem 17. Dezember fanden an der KSL die Maturarbeitspräsentationen der sechsten Klassen statt. Für die Viert- und Fünftklässler/-innen, welche jeweils vier der Vorträge besuchten, berichten Antonia Müller, Noor Iotti und Zoë Spirig aus der K5.
Salomé Pestalozzi aus der K6 kreierte ein Bilderbuch über Legenden aus dem Amazonas («Lendas da Amazônia»). Die Idee bekam sie durch ihr Austauschjahr in Brasilien. Die Legenden stammen direkt von einem Indigenen, der sie für ihre Arbeit beriet. Eine Kopie von ihrem Bilderbuch kann man in der Stadtbibliothek Dietikon finden.
Ennya Walton aus der W6i schrieb ihre Maturarbeit: «Racialized Police Brutality in the United States & White Responses to It» im Fach Geschichte auf Englisch. Sie analysierte das Buch «The Hate You Give», verknüpfte es mit historischen Beispielen und beschrieb verschiedene Arten, wie Menschen auf Rassismus reagieren – im Buch und im echten Leben.
Antonia Müller (K5)
In einer Präsentation über den Brutalismus in Zürich erfuhren wir interessante Fakten über diesen bekannten Baustil. Ausführlich und strukturiert wurde der Bezug dieses Stils zur Schweiz und seine Rolle in der Geschichte erklärt.
Mit einer kleinen Reise durch die Schweiz wurden uns die verschiedenen brutalistischen Gebäude gezeigt, von denen es hierzulande relativ wenige gibt. Auch unsere Schule wurde in die Präsentation miteinbezogen und uns wurde erklärt, dass das neue Schulhaus der KSL gar nicht den Faktoren des Brutalismus entspricht und darum kein brutalistisches Gebäude ist.
Noor Iotti (K5)
Am besten gefiel mir die Präsentation mit dem Titel «Siebdruck auf Kleidern». Besonders beeindruckte mich, dass man deutlich merkte, wie viel Freude die Schülerin bis zum Schluss an ihrer Arbeit hatte und wie viel Mühe sie sich gegeben hat.
Sehr interessant war auch, zu sehen, wie aus ersten Ideen fertige Drucke auf Taschen und T-Shirts entstanden. Sie erklärte den Siebdruckprozess genau und verständlich: vom Entwickeln einer Idee und dem Gestalten der Motive über das Beschichten des Siebes und das Aushärten der Emulsion bis hin zum eigentlichen Druckvorgang. Dabei wurde deutlich, wie präzise und sorgfältig man beim Siebdruck arbeiten muss, damit am Ende ein gutes Ergebnis entsteht.
Die gezeigten Designs waren alle sehr kreativ, spannend und teilweise auch humorvoll. Jedes Design hatte seine eigene Geschichte. Mein Lieblingsdesign ist jenes, auf dem das Bad Letten dargestellt ist. Bei diesem Motiv erkennt und spürt man gut, was die Künstlerin ausdrücken wollte.
Zoë Spirig (K5)
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